Knappenweg
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Knappenweg

Strecke: ca.12 km Grad: Schwer Dauer: ca. 5-6 Std. Höchster Punkt: 2591m
Eine aufrgende Tour. Geräusche? Nur die der Natur. Der Aufstieg gleich zu Beginn erfordert jedoch eine menge Energie!
Der Weg erhiehlt seien Namen aufgrund dessen Geschichte. Denn bereits vor vielen Jahren waren hier Bergleute unterwegs die mit purer Körperkraft Kupferkies, Phyrit und Bleiglanz abbauten. Bequem lassen wir uns mit der Acherkoglbahn nach oben befördern. An der Bergstation angekommen heist es dann die beine selbst in die Hand zu nehmen. Das wohl anstrengendste Stück der Tour liegt vor uns. Vorbei an der Bielefelder Hütte die nebenbei bemerkt an einer sehr schönen Stelle liegt und ein erstklassiges Panoarma zulässt, geht es nach dem ersten steilen Aufstieg rechts durch das hölzerne Drehkreuz. Und nun beginnt auch der alpine Weg, fernab der Zivilisation. Tief Einatmen, Durchatmen, Sich selbst Fühlen, die Landschaft unter einem mayestätisch überblicken und sich einfach nur Frei fühlen! Anders kann man diesen Auftakt nicht beschreiben. Vor allem wenn früh morgens die ersten Sonnenstrahlen über die Bergkulisse blinzeln wird einem klar - Ich bin jetzt hier und das ist gut so! Der Weg geht nun etwas ebenerdig. Doch schon bald kommt der erste Abzweig nach links. Dem Wegweiser mit der Wegnummer 1 folgend geht es nun kontinuierlich nach oben….Ganze 571m Höhenmeter überwinden wir dabei bis wir an der obersten Stelle der Tour am Wetterkreuz ankommen. Hier oben gibt es keine Bäume, dafür viele grüne, saftige Wiesen. Weiter geht es über das Wörgltal bis hin zum Knappenhaus das heute ein kleines Museum beherbergt. Unterhalb diesem liegt ein idyllischer Bergsee umrandet von Bäumen. Auf dem Weg dorthin durchqueren wir viel Stein und Geröll, überqueren Wasserverläufe bis eben hin zum Knappenhaus wo die ersten Bäume und Sträucher wieder auftauchen. Nach einer kurzen Rast lassen wir das Knappenhaus hinter uns. Es geht durch ein kleines Waldstück bis zur Issalm von der nur noch das Grundmauerwerk übrig geblieben ist. Weiter der Route folgend geht es nun hinein in einen wunderschönen Wald wo die Natur all Ihre Farbenpracht ausspielt und das menschliche Auge mit einer scheinbaren Fantasiewelt verzaubert. Die Sonne lässt die Farben tanzen, alles ist nihct nur zum Greifen nah, es ist auch tastbar! Der frische Duft der Wald und Bergluft führt uns in eine sagenhafte vierte Dimension… Es geht wieder aufwärts, mehr als erwartet. Durch einen weiteren Wald erreichen wir kurze Zeit später eine wundervolle Heidenlandschaft mit anschließendem flachen Sonnenplateau. Hier lassen wir uns nieder und genießen abermals die Stille, die Ruhe, die Sonne, der blaue Himmer über uns und das Gefühl das alles hier oben in Ordnung zu sein scheint. Nach einem weiteren Aufstieg über große Steinstufen führt der Weg weiter bis es wieder Zivilisierter wird. Bis zur ersten Alm überblicken wir zu unseren rechten das Tal, links von uns die steilen Bergwände. An der Balbachalm stärken wir uns mit einem sehr guten Salat und einem Bier. Danach ist es nicht mehr weit bis wir kurz nach der zweiten Alm wieder die Bergstation erreichen und zufrieden ins Tal zurück gleiten. Die Tour ist sehr zu empfehlen! Sehr gute Kondition sowie Schwindelfreiheit sind nahezu Voraussetzung. Belohnt wird man von einer sehr abwechslungsreichen Tour die die Seele wieder in Einheit bringt.

Infobox

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