Walmendinger Horn
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Walmendinger Horn

Strecke: 14 km Grad: Schwer Dauer: ca.5 Stunden Höchster Punkt: 2.033m
Eine Tour die über einen Grat führt und die Glückshormone steigern lässt. Doch Trittsicherheit sind hier absolutes Muss! Für Familien bietet sich die sichere Variante unterhalb des Grates an!
Vorneweg: Keine Tour für Leute mit Höhenangst. Wir beginnen unsere Tour in Hirschegg am Walserhaus. Von dort nehmen wir den Bus nach Mittelberg zur Talstation der Walmendingerhornbahn. Nach einer gemütlichen Seilbahnfahrt hinauf zur Bergstation heist es nun selbst die Beine in die Hand zu nehmen. Erst einmal müssen wir ein großes Stück bergab laufen, ein ganzes Stück und steil. Anschließend geht es wieder den Berg hinauf und das Abenteuer beginnt! Zwar geht es ganz schön steil nach oben doch die Vorfreude auf die nun beginnende Tour lindert die Anstrengung! Wir nehmen die schwere Tour über den Grat die es in sich hat! Immer wieder geht es mal hoch und auch wieder runter....und nicht nur einfach laufen, nein, es darf/muß auch geklettert werden! Der kleine Pfad windet sich über den Grat, bis er an einigen Stellen unterbrochen wird von Felsbrocken und Anstiegen sowie Abstiegen wo man auch mal die Hände und Arme einsetzen muß um voran zu kommen. Dabei geht es links und rechts natürlicherweise recht tief runter, an einem Stück sogar fällt die Felswand rechter Hand nahezu senkrecht ab und links dienen ein paar Bäume und Wurzeln zum entlanghangeln. Der Weg scheint nicht aufzuhören wollen, immer wieder geht es mal hoch und wieder runter. Ein echtes Abenteuer und ein reines Glücksgefühl hier oben sein zu dürfen! Der Wind rauscht in den ein paar freistehenden Bäumen, Naturgeräusche überall. Die Aussicht erfüllt den Rest. Einfach Sagenhaft! Hier halten wir Inne und geniessen es einfach nur hier zu sein. An manchen Stellen gibt es genügend Platz um Rast zu machen. Wir setzen uns geniessen die Sicht und trinken etwas Wasser. Der Blick schweift über die Landschaft.....Natur pur....keine Straßen, keine Strommasten, keine Seilbahnen, einfach nur wir und die Natur. Doch auch irgendwann ist der Grat bewältigt und wir stoßen auf die normale Route zurück. Hier beginnen wir den weiteren Abstieg nach rechts in Richtung Schwarzwasserhütte. Noch einmal durch eine kleine Felsspalte durch und der Weg wird sicherer, allerdings auch sehr steinig. An der Schwarzwasserhütte geniessen wir ein kühles Bier und machen uns weiter auf den Weg durch ein schönes Waldstück bis zum Hochmoor das den Weg nahezu komplett unter Wasser setzt. Dann beginnt der letzte steile Weg nach unten bis zur Melköde Alpe hinab. Hier sollte auf jedenfall eine Pause eingelegt werden. Hier erhält man eine super leckere Vesperplatte mit Käse aus eigener Herstellung, Wurst, einigen anderen Sachen und sogar einen Schnaps - für 8,50 Euro! Der Weg führt nun weiter recht eben bis zur Talstation der Ifenseilbahn. Von hier fährt der Bus Linie 5 bis zur Breitachbrücke wo man nach Hirschegg in die Linie 1 umsteigen kann. Wir entscheiden uns den rest auch noch zu Laufen. Leider geht es hier auf der Straße bis zur Heubergarena weiter. Von der Arena aus sind es nochmal weitere 30min bis Hirschegg hinunter wo wir direkt am Walserhaus wieder angelangen. Eine anspruchsvolle Tour die sich lohnt. Hier sollte man in der Tat trittsicher und Schwindelfrei sein. Von der Kraft her gut zu bewältigen. Diese Tour ist mehr als zu empfehlen und für Familien nicht geeignet!
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